Studium


Frankfurt an der Oder als Mittelstadt mit Dorfcharakter

Wir müssen nicht versuchen, der hiesigen Stadt Hamburger Charme, Wiener Architektur,  Düsseldorfer Shoppingmeile oder Londoner Nachtleben nachzusagen.
Allerdings heißt das auch nicht, dass das Fleckchen an der Oder nicht seine Daseinsberechtigung auf unserer Landkarte hat.
Sicherlich mag sich das – nennen wir es mal – lebenswerte Leben auf ein Minimum der eigentlichen Stadtfläche mit einigen Teilen der polnischen Nachbarstadt begrenzen. Aber als Student in dieser Stadt wird man sehr schnell erkennen, dass man auch nicht mehr von dieser Stadt braucht, und es einem hier ganz gut gehen kann.
Auf den zweiten Blick  erkennt man sogar richtige Vorteile an einer Stadt gelegen wie dieser.
Wer hier Lust auf Feiern hat, wird hier auch auf seine Kosten kommen, in gewisser Weise begrenzt, aber trotzdem auf seine Kosten. Wem das zu langweilig wird, kann problemlos, dank Semesterticket auch kostenfrei und unkompliziert, nach Berlin fahren. Ohne dass einem das Berliner Nachtleben durch ständige Präsenz vom eigentlichen Grund des Aufenthalts, nämlich dem Studium ablenkt.
Das Studium in Frankfurt wächst rapide und kann in allen Fakultäten namhafte Größen vorweisen.
Qualitativ ist die Universität den „richtigen Großstädten“ um Längen voraus, ohne überfüllte Hörsäle oder Bibliotheken, mit Arbeitsgemeinschaften in Klassenstärke, kurzen Wegen etc.
Durch überschaubare Studentenzahlen vergeben manche Professoren sogar Privatnummern an ihr Auditorium.
Wer also der Großstadtanonymität entfliehen und sich in eine studentenfreundliche Stadt einleben möchte, ist hier genau richtig.